pgp, KMail und Passwörter
Geschrieben von: tidirium   
Mittwoch, den 02. Juli 2014 um 11:30 Uhr

https://www.gnupg.org/share/logo-gnupg-light-purple-bg.pngEnde zu Ende Verschlüsselung, das will man so machen. Also setzte ich mich damit auseiander und arbeitete mich in das Thema ein. Allerdings war meine Zeit dafuer beschränkt, sodass ich das Thema über mehrere Wochen verteilte.

Grundlegend erstellte ich das Schlüsselpaar im DSA Format und hinterlegte diese auf einen öffentlichen Server (Export). Danach wies ich den Schlüssel in den KMail Einstellungen zur Identität meiner Adresse den Schlüssel zu. Damit war es mir nun möglich Ende zu Ende Verschlüsselung zu benutzen.

Nur ergab sich das Problem, dass jede verschlüsselte eMail nun eine Passphrase Abfrage auslößte. Jedesmal wenn ich also eine Mail anklicke muss ich die Passphrase eingeben, wenig spannend!
KDE bietet die Möglichkeit mit dem "kwalletd" Passwörter in einer verschlüsselten Datei zu speichern. Das hat den Vorteil, dass man sich nur das Passwort für die "digitale Brieftasche" merken muss. Jedesmal wenn ein Programm, das mit kwallet kommunizieren kann ein Passwort benötigt, kann kwallet das automatisch zur Verfügung stellen.

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Ich will keine elektronische Gesundheitskarte [Update]
Geschrieben von: tidirium   
Freitag, den 13. Juni 2014 um 19:50 Uhr
Update bzw. weitere Informationen zum Thema eGK: 

Weiterhin Fakten sammeln zum Thema: Kosten der EGK
Infrastruktur. Dafür ist dieses Wiki mit dieser Seite eingerichtet:

Ein wiki einer Faktensammlung zum Thema: Kosten der EGK

Hier noch ein Link zur Faktensammlung zum deutschen Ärztetag 2014

Wer darüber hinaus weitergehend über den Themenbereich
elektronische Gesundheitskarte informiert werden möchte,
ist ggf. die Mailingliste interessant. Dort wird rund um das
Thema über Erlebnisse geschrieben, Infos ausgetauscht und
diskutiert. Sehr informativ und lädt zum mitmachen ein.

Hier geht es zur Mailingliste "eGK-Jura"




 
Augenwischerei
Geschrieben von: tidirium   
Dienstag, den 25. Februar 2014 um 10:01 Uhr

Vor kurzem habe ich eine eMail mit folgender Signatur gesehen: 

> Diese E-Mail ist frei von Viren und Malware, denn der avast! Antivirus
> Schutz ist aktiv. http://www.avast.com

 

Mal abgesehen davon, dass der Avast auf dem weiterleitenden Server und auch nicht auf meinem Rechner aktiv ist, moechte man doch rufen: Bullshit!
Ganz im Gegenteil! Der letzte Testbericht im Fachmagazin c't (Ausgabe 6/2014) zeigt auf, dass auch Avast zu den AV Herstellern gehoert, der seine Nutzer offenbar ausspioniert, oder zumindest ungefragt persoenliche Daten an das Unternehmen sendet. Datenschutz geht anders. Gut, das ist ja auch nicht Kernkompetenz eines Antivirensoftware Herstellers! ;)
Also absichern kann so eine Software vielleicht, was aber auch zu beweisen waere. Denn es ist nicht entscheident was der Virenscanner findet,

sondern was er _nicht_ findet. Und das zeigt ein AV ja nicht an. Also doch eher eine truegerische Sicherheit und meiner Meinung nach nichts als Augenwischerei. 

Bitte versteht mich nicht falsch! Einen Virenscanner laufen zu haben muss nicht falsch sein. Aber dieser Werbefuzzivolksverdummungspruch laesst mich an der serioesitaet des Unternehmens zweifeln. 

BTW: Auf Windows Installationen verwende ich Microsoft Security Essentials (MSE). Bei Linux Installationen ClamAV.

 
Ich will keine elektronische Gesundheitskarte
Geschrieben von: tidirium   
Freitag, den 13. Juni 2014 um 19:50 Uhr

... /elektronische-gesundheitskarte/allgemeine-informationen-egk.htmlEin Nebenschauplatz der Datenschutzschlacht der Staatsmacht vs. Bürger ist die eGK, die elektronische Gesundheitskarte. Sie macht sicherlich nicht gesund und fördert mindestens Begehrlichkeiten zum Zugriff auf solch interessante Datenberge. Ob Legal oder Illegal ist hierbei eher nur am Rande von Interesse. Und selbst das Minibild, dass wirklich nicht zur Identifikation des Versicherten taugt, ist gegen den zu erwartenden Datenwust eine Lappalie.
Verzeihung für diese blasphemische Frage, aber wozu war der "Personalausweis" nochmal gut?

Schriftlicher Widerspruch:

Da ich mich mit der Datensammelwut einfach nicht abfinden möchte, hatte ich im September 2013 die Abgabe eines Bildes für die eGK schriftlich verweigert. Nur der vollständigkeit halber: Mein Widerspruch wendet sich in erster Linie gegen die Zusatzfunktion der Karte, die erst zukünftig genutzt werden soll - momentan also lediglich die Daten enthält die ohnehin aussen abgedruckt sind. Nach wenigen Tagen bekam ich dann einen Anruf meiner Kasse. Ein freundlicher Mitarbeiter der BKK Wirtschaft und Finanzen erklärte dann, dass die Kasse mich nicht zur Abgabe eines Bildes und der Annahme der eGK zwingen koenne. Schriftlich wolle er mir das allerding nicht geben und es wäre ja ohnehin nicht notwendig, da ich ja die Karte nicht nehmen müsse. Damit bleibt voraussichtlich der Klageweg versperrt. Zumindest ist das meine Kenntnis des juristischen Procedere, welches ich aus der Mailingliste Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. herauslesen konnte. Ich warte mal ab was als nächstes kommt.

Allerdings habe ich dann heute etwas Neues bekommen das mir Hoffnung macht. Kritische Stimmen auf dem diesjährigen Ärztetag lassen vermuten, dass die Opposition zur eGK Unterstützung bekommt. Alle Punkte werden nochmal aufgegriffen und geschliffener formuliert wiedergegeben.
Das sollte doch gehör finden können! Aber lest selbst was betroffene zur eGK und der Einführung in das Gesundheitssystem meinen:

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OpenDataDay in Wuppertal
Geschrieben von: tidirium   
Samstag, den 22. Februar 2014 um 16:08 Uhr

Open Data Day Wuppertal logo (gelbes Quadrat mit zwei Dreiecken die als Pfeile in die rechte obere Ecke zeigen)Der Open Data Day  in Wuppertal ist ein Treffen von Interessierten zum Thema: Oeffentliche Verwaltung und offene Daten!

Allerdings war das nur _ein_ Treffpunkt zu diesem Thema. Darueber hinaus gab es noch Treffen u.a. in Koeln, Aachen, Berlin und Hamburg.

Einer der Vortraege dazu wurde von Dieter Hofmann des Kompetenznetzwerk gehalten der die Diskussion devtal-ODD_Bahnhof-Mirke_DSC_0100mit einem kleinen Vortrag einleitete. Dieser Vortrag behandelte die grundsaetzlichen Fragestellungen, was erwartet der Buerger, was kann dem Buerger angeboten werden und welche Vorteile und Chancen ergeben sich, wie kann dazu beigetragen werden. Allerdings schraenkte er in seiner Einfuehrung auch schon ein, dass ein Buergerinteresse eher als sehr zurueckhaltend zu betrachten ist. Desweiteren ist Opendata auch eher kein Thema in der Oeffentlichkeit sowie in den Kommunalverwaltungen oder Landesverwaltungen.
Dazu wurde in der Diskussionsrunde klar, dass schon jetzt viele Daten frei zugaenglich sind und die meissten nicht, oder eben kostenpflichtig verfuegbar. Hauptsaechlich ist hier vielleicht das vdevtal-ODD_Hackspace_DSC_0045orstechendste Thema die Organisation bzw. eine genormte Strukturierung von Daten anzustreben. Die Veroeffentlichung z.B. von Katasteramtsdaten ist momentan wegen juristischer Hemmnisse nicht moeglich, da das Verwaltungsrecht die Kostenpflicht priorisiert bzw. vorschreibt. Wuenschenswert ist hier, meiner Meinung nach, eine Veroeffetlichung auch dieser Daten.
Allerdings ist es unumgaeglich die normierte Strukturierung als vorrangig zu betrachten.

Darueber hinaus waren wir dann Gast deim /dev/tal die mit einer sehr beeindruckenden Location aufwarten koennen. Neben einem eigenen Raum zum Basteln stehen dort noch viele weitere Raeume zur Verfuegung. Denn der Hackerspace residiert in einem stillgelegten Bahnhof, zusammen mit Kuenstlern, Reparatur Cafe, Fahrrad Reparatur Werkstatt und anderen frei Schaffenden. In Vorbereitung ist dazu noch eine Werkstatt die schon in der Raummitte eine grosse Werkbank hat, bestehend aus einzelnen grossen Tischplatten und einer selbst gebauten Stuetzkonstruktion. Der Bahnsteigausgang und einige Bereiche, wie z.B. der Wartesaal der ersten Klasse sind noch mit viel Baumaterial gefuellt. Mit Zeit und Spucke wird da noch einiges an Arbeit geleistet, alles im Rahmen des Ehrenamtes. Hier ist fuer jeden Hacker ein Besuch pflicht, mit etwas Glueck gibt es bestimmt eine Fuehrung. ;-)

 
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